Sensorische
Integrationstherapie

Manche Kinder sind anders...


Sie sind tollpatschig und ungeschickt, stolpern häufig. Sie sind lauter, wilder und unbeherrschter als Andere. Häufig handeln sie unüberlegt und impulsiv, dass es gefährlich ist. Sie können nicht still sitzen und sich auf eine Sache konzentrieren.

 

Sie können sich alleine nicht sinnvoll beschäftigen. Es fällt ihnen schwerer als anderen Kindern,  Zusammenhänge zu erkennen. Mehrere Anweisungen können sie nicht nacheinander ausführen. Sie verwenden mehr Energie dafür, Anforderungen „auszuweichen“, als sie umzusetzen.

 

Sie sprechen später und undeutlicher als gleichaltrige Kinder oder verdrehen Sätze. Sie sind ruhig, schüchtern, unsicher, manchmal sogar ängstlich. Sie beobachten lieber was Andere Tun, als mitzuspielen. Im Kindergarten verweigern sie das Basteln und Malen. Sie können schwer damit umgehen, konkrete Anweisungen umzusetzen. In der Schule haben sie Schwierigkeiten mit dem Lesen, dem Schreiben und /oder dem Rechnen, was aber nicht an der Intelligenz liegt. Sie tun sich schwer mit Gleichaltrigen, werden zum Außenseiter oder zum Gruppenkasper.

 

Sie mögen es nicht bestimmte Kleidung anzuziehen z.B. Schuhe, Strumpfhosen, Handschuhe. Haare waschen und Fingernägel schneiden können sie nicht leiden. Beim Essen kleckern sie häufig und verschütten viel. Der Mund ist verschmiert und die Nase läuft, ohne daß sie es bemerken.

 

Für eine Behandlung ist es nicht ausschlaggebend wie viele der aufgezählten Beispiele zutreffen, sondern wie groß der Nutzen wäre, den Ihr Kind daraus ziehen könnte, wenn es sich in diesen Bereichen weiter entwickeln könnte.
 
Häufig treffen auf Kinder, die Schwierigkeiten mit der sensorischen Reizverarbeitung haben, die folgenden Sprichwörter zu.

 

Sich nicht in der eigenen Haut wohlfühlen
und
Sich selbst im Weg stehen